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Die evangelische Kirche
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"Der Ort Neunkirchen war entstanden als Pilgerauffang für die Besucher der "neuen Kirche", mit der wahrscheinlich die heutige Kirche gemeint ist. (...) Der Eingang für die Männer war das noch vorhandene Nordportal; das Frauenportal lag gegenüber und wurde 1896 vermauert, weil dorthin dazumal die Kanzel umziehen mußte, bis sie 1956 an den alten Platz heimkehrte und dem jetzigen Altar Platz machte. (...) Die Kirche selber, dem Wetter stark ausgesetzt, litt immer wieder neu unter Stum und Blitz, auch unter Plünderungen, Feuchtigkeit und Kunstunverstand. 1634 zogen die Horden des Dreißigjährigen Krieges durch das Dorf, ermordeten den Pfarrer, raubten und brandschatzten, 1635 vernichtete die Pest alles restliche Leben für Jahre, 1643 zündete ein Blitz die Kirchendächer an (...) 1703 richtete ein Sturm erneut größten Schaden an, der nicht so raschbehoben werden konnte. Es mußte an einen völligen Neuausbau gedacht werden. (...)"
Text und die unten stehenden Illustrationen entnommen aus dem Heft "Neunkirchen im Odenwald" von Pfarrer Maximilian C. Frhr. v. Heyl von 1958. Die Illustrationen stammen von E. Kreischer, Kostheim.
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